Leben statt leiden FS1

 

Vorkenntnisse:

Für dieses Seminar brauchen Sie keine besonderen Vorkenntnisse

Vorgehensweise:

„Leben statt leiden“ ist ein Struktur- und Familienaufstellungsseminar Basierend auf der systemischen Psychotherapie Chuck Spezzanos und Bert Hellingers sowie nach den Strukturaufstellungsmodellen von Insa Sparrer und Mathias Varga von Kibèd.

Für wen eignet sich dieses Seminar:

Dieses Seminar eignet sich besonders für Menschen, die ihre persönliche Lebenssituation klären möchten, vor allem in Bezug auf Herkunfts-, die Gegenwartsfamilie, Partnerschaft, Beruf und Krankheit.

Seminardauer und Preise:

Das Seminar dauert 2 Tage.
Am Samstag arbeiten wir von 10.00h – 19.00h und am Sonntag von 09.00h. bis 18.00h.
Die Kosten für das Seminar betragen 360.—


Die Systemisch phänomenologische Arbeit das Familienstellen:

Mit Hilfe des systemischen Familienstellens können tiefer liegende, verborgene Lebenspläne aufgedeckt und bewusst gemacht werden.

Oftmals wird -völlig unbewusst- fremdes, oft auch schweres Schicksal von anderen Familienmitgliedern durch eigene Identifikation oder Nachfolge aus Liebe übernommen. In der Aufstellungsarbeit werden diese unbewussten, zum Teil schlimm wirkenden Dynamiken erkennbar gemacht. Es werden Lösungen zum Guten angestrebt, so dass es möglich wird, die Wirklichkeit im neuen Licht zu sehen. So kann die Liebe auf einer tieferen Ebene mit einem neuen Bewusstsein wieder fliessen. Was sich in Liebe gebunden hat, kann nur in Liebe wieder gelöst werden.

Der Lebenszyklus hat eine bestimmte Ordnungen wie Geburt als Beginn und Tod als Ende. Es sind Grundmuster, die das Leben vorantreiben und erhalten, sich aber nicht immer nach unseren Wünschen richten. Die systemisch phänomenologische Arbeit (das Familienstellen), welche mit Bert Hellinger begann, sucht nach den Ursachen an den Wurzeln des Lebens: wie sieht mein Herkunftssystem aus, was für eine Wirkung hat es auf mich und den Verlauf meines Lebens? Fühle ich mich erfüllt in meinen Liebesbeziehungen und als Mann oder Frau geliebt? Bin ich glücklich und frei an meinem Arbeitsplatz, fühle ich mich integriert und in meinem Leben am richtigen Platz?

Probleme, die darauf hinweisen, dass wir den Ordnungen der Seele zuwider handeln, finden wir in allen Bereichen des Lebens. Diesen Ordnungen begegnen wir zuerst und am intensivsten in unserer Familie. In der Tiefe der Seele sind wir mit allen Mitgliedern unserer Familie, über Generationen zurück, in tiefer Liebe verbunden. Manchmal bindet diese Liebe auf eine Weise, die nicht „in Ordnung“ ist - jemand leidet z.B. weil jemand aus der Familie eine schwere Schuld auf sich geladen hat. Oft ist es auch der Fall, dass wir diese Liebe auch gar nicht fühlen wollen. Wenn wir uns allerdings erlauben, die Liebe zu fühlen und die Ordnung anzuerkennen, verbinden wir uns mit der Kraft, die uns trägt.

Was ist Familienaufstellen und wie wird vorgegangen:

Familienaufstellungen sind eine sehr wirksame Methode, seinen Platz in der Familie und im Leben zu finden und Verstrickungen auflösen zu können. Die Ordnungen werden dabei nicht als theoretisches Konstrukt angewendet - sie werden im Prozess der Aufstellungen gefunden und vom einzelnen erlebt. Es wird folgendermassen vorgegangen: Aus dem Kreis der Kursteilnehmer werden Personen als Stellvertreter für die Familienmitglieder ausgewählt. Dem inneren, eigenen Bild entsprechend, werden die Stellvertreter innerhalb des Kreises in Relation zueinander aufgestellt. Die Dynamik, lässt diese Stellvertreter dann so fühlen wie die Familienmitglieder, die sie vertreten, ohne diese zu kennen und ohne nähere Informationen darüber zu haben. Dies löst Emotionen und Verhaltensmuster aus, die dem bisherigen Bewusstsein nicht zugänglich waren. Dieses Spüren, Wahrnehmen, Erkennen, Formulieren und das Aussprechen führt in seiner Liebe und Ehrlichkeit zu einer neuen Ordnung im System. So ergibt sich Klarheit und es zeigen sich Lösungen für Situationen, die vorher als unlösbar erschienen.

Mögliche Themen mit denen gearbeitet werden kann:

Jegliche Form von Familienkonflikten
Probleme in Beziehungen und Partnerschaft
Probleme in der Sexualität
Kinderlosigkeit, Adoption, Abtreibung
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
Scheitern im Beruf
Gefühlen von Überforderung
Wiederkehrende Probleme am Arbeitsplatz
Depressionen, Migräne, Essstörungen, Sucht...
Gefühlszuständen wie Schuld, Scham, Wut, Trauer, Todessehnsucht, Einsamkeit…
Immerwiederkehrende, sie behindernde Ereignisse wie zum Beispiel häufige Unfälle
Traumata (Krieg, Tod, Heimatverlust, Verbrechen, Missbrauch, Gewalt, Unfälle...)
Schwere Krankheit ( Unterstützung bei der Heilung oder im Umgang damit)